Schustermuseum

Einblicke in eine alte Schusterwerkstatt

KLEINES SCHUSTER-MUSEUM IN MAUTHAUSEN

Das einzigartige Kleinstmuseum wurde nach einer Idee von Ignaz-Johann Tischberger im Gedenken an den "Schuster zu Mauthausen", Herrn Josef Sixtl errichtet.

Auf wenigen Quadratmetern informiert das Privatmuseum, das in einem kleinen Blockhäuschen untergebracht ist, über das Leben, Schaffen und Wirken des Schusters Josef Sixtl.
Die Ausstellung reicht vom Original-Schuhmacherwerkzeug über den seinerzeitigen Gewerbeschein, der unter abenteuerlichen Bedingungen bei der Behörde aufgetrieben werden konnte, zu Fotos und Videos über das Schuhmacherhandwerk.
Das alles und noch einiges mehr präsentiert sich beim Rundgang im kleinen Raum dem staunenden Besucher.

Da das Schusterhandwerk immer mehr von der Schuhindustrie verdrängt wurde, musste auch Schuhmachermeister Josef Sixtl schließlich eine andere Tätigkeit aufnehmen. Bis zu seiner Pensionierung arbeitete er in der VOEST-Linz als Botengänger.
In seiner alten, baufälligen Holzhütte reparierte er aber weiterhin für Leute aus Mauthausen und Umgebung defekte Schuhe. Dabei war sein Arbeits- und Materialeinsatz oft höher als die Bezahlung, die er dafür erhielt.

„Mit diesem privaten Museumsprojekt wird somit auch die soziale Einstellung des Schuhmachermeisters Josef Sixtl hervorgehoben und gewürdigt", bekräftigt der Gründer Tischberger sein uneigennütziges Wirken.
Er möchte mit diesem Museum auch aufzeigen, dass viele Menschen oft große soziale Leistungen erbringen, dafür aber nur selten Dank oder gebührende Ehrung erhalten.

Gründer des Schustermuseums

Besichtigung nach Voranmeldung:
Brigitte Sixtl
Vormarktstraße 61
4310 Mauthausen
07238 4358

Eintritt frei!